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Brauchen wir eine Frauenqoute in den Vorstandsetagen

Diese Diskussion ist schon ein alter Zopf und flammt jetzt wieder neu auf. Fakt ist, in den Chefetagen der größten Unternehmen sitzen nur Männer auf dem Chefsessel. Die aktuellen Zahlen belegen es, nur eine Frau befindet sich unter 10 Topmanagement in Europa. In den Vorständen sitzen lediglich 3 % Frauen und in den letzten sieben Jahre wurde nur eine Zunahme von einem halben Prozentpunkt verzeichnet. Es würden mindestens 50 Jahre vergehen, bis eine Ausgewogenheit in den Vorständen erreicht ist.

Argumente gegen eine Frauenquote
Die angestrebte Frauenquote sei zu starr und nicht flexibel genug, beklagen sich besonders DAX Manager. Eine staatliche Regulierung greife in die Vertragsfreiheit der Unternehmen ein, ist das Argument der meisten Vorstandsbosse und lehnen das ab. Der Staat solle sich lieber um die Bedingungen der Frau kümmern und hier bessere Rahmenbedienungen schaffen, halten sie entgegen. Andere meinen eine gesetzliche Frauenquote ist übertrieben und geht an dem Ziel vorbei, Frauen in den Chefetagen zu befördern. Diese halten an den jetzigen Bedingungen fest und wollen sich damit ihre Erbhöfe auf lange Zeit sichern.

Was ist der Sinn einer Frauenquote?
Die Regierung hat es satt nur auf die leeren Versprechungen der männlichen Bosse zu setzen und haben die Frauenquote verbindlich beschlossen. So sollen bis zum Jahr 2020 mindestens 40 % der Vorstände aus Frauen bestehen. Die Regierung verspricht sich damit, dass Dämme geöffnet werden und somit Frauen die Möglichkeit besitzen in Chefetagen Platz zu nehmen. Die Wirtschaftsexperten sind sich einige, hier geht es nicht nur um Gleichberechtigung, sondern um den wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen. Solche Quotenregelungen sind aber auch umstritten und Kritiker verweisen auf die Kontrolle. Sie plädieren lieber auf die Freiwilligkeit und fordern die Unternehmen auf Lösungswege umgehend anzubieten.

Der wirtschaftliche Erfolg gibt der Frauenquote recht
Die Erfolge sind unbestritten und die Betriebsergebnisse zeigen es. Die Unternehmen mit einer Frauenquote erzielen bis zu 56 % ein besseres wirtschaftliches Ergebnis als die Firmen, die nur von Männern geleitet werden. In der Praxis sind es die Frauen die auch in den Familien die Frauen, die auch in den Familien die Entscheidungen treffen. In einer Zeit, wo die staatlichen Haushalte hoch verschuldet sind und das wirtschaftliche Wachstum droht wegzubrechen ist die Frauenquote eine sinnvolle Maßnahme. Dabei wird ein sanfter Druck auf die Unternehmensführung ausgeübt. Viele Frauen sind leider noch zu zaghaft um ihren Anspruch für eine Vorstandsfunktion geltend zu machen.


Categorised as: Wirtschaft


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