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Krankenkassen gegen Essstörungen

Jahrelang waren es unkontrollierter Tablettenmissbrauch, Alkohol und das Rauchen, die als gefährliche Suchtkrankheiten mit nachhaltig negativem Einfluss auf die Volksgesundheit ausgemacht wurden. Mittlerweile sind es aber auch immer häufiger Essstörungen, die sich in diesen Kreis eingereiht haben. Es ist für viele Menschen kaum vorstellbar, dass es sich im eigenen Leben immer und bei jeder Gelegenheit ausschließlich nur um das Thema Essen drehen könnte. Aber genau das ist die Problematik, die den Essstörungen zugrunde liegt. Was vor allem dabei überrascht ist, dass Esssucht und Magersucht einen derartigen Umfang angenommen haben, dass mehrere  Krankenkassen bereits mit einem Therapienetz zusammenarbeiten, um proaktiv an einer Lösung des Problems zu arbeiten.

Die gesetzlichen Krankenkassen beteiligen sich aktiv an Lösungen
Das muss geradezu zwangsläufig bedeuten, dass die Auswirkungen auf das Sozialsystem Krankenkasse bereits beträchtlich sind. Seit einigen Jahren ist es für jeden Bundesbürger möglich, selbst die ihm passende, gesetzliche Krankenkasse zu wählen, die für ihn die besten Konditionen bereit hält. Bei einem Krankenkassen Vergleich mag das proaktive Engagement dieser Institution den Ausschlag geben, welcher Institution er sein Vertrauen schenken möchte. Sehr erfreulich ist, dass sich immer mehr gesetzliche Krankenkassen an einer Lösung für dieses brennende Problem beteiligen. Bemerkenswert bei der Analyse von Essstörungen ist es, dass sowohl Esssucht als auch Magersucht auf massive seelische Störungen zurückzuführen sind.

Essstörungen wie Magersucht nehmen bedenklich zu
Während die unkontrollierte Esssucht schon rein optisch einfacher zu erfassen ist, so ist die Magersucht eher eine sich im Verborgenen abspielende Tragödie. Ein falsches Schönheitsideal, das durch die Gesellschaft erzeugt wird, familiäre Probleme, ein zu geringe ausgebildetes oder gar nicht vorhandenes Selbstwertgefühl sind unter anderem wichtige Ursachen und Auslöser für eine Magersucht. Die meisten der bedauernswerten Betroffenen Mitmenschen können nur durch lange Therapien aus diesem Teufelskreis ausbrechen und wieder zu normalen Essgewohnheiten zurückfinden. Dieses Beispiel zeigt sehr deutlich, welchen Herausforderungen sich das Sozialsystem Krankenkasse stellen muss und wie sich die zukünftige Finanzierbarkeit dieser so wichtigen Institution entwickeln kann.


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